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Großlandschaft Taunus
Informationen zur Großlandschaft
Leitbild, Ziele, Maßnahmen
Waldreiche Mosaiklandschaft
304.7 Unterlahnhöhen
Die Unterlahnhöhen stellen den Nordwestrand der Taunushochflächen mit Höhen bis zu 350 m ü.NN dar. Eine Vielzahl bis zu 150 m tief eingekerbter, steilhängiger Schluchten lösen sie in eine nach Norden gerichtete Flucht von Kämmen, Spornen und Riedeln auf.
Blick auf Dornholzhausen B. Ullrich
Das Gebiet ist überwiegend bewaldet und zu zwei Dritteln mit Laubholz bestockt. Im Offenland überwiegt leicht die Ackernutzung vor Grünlandnutzung. Hier ist der Anteil an extensiven Nutzungsformen gering.Bereichsweise ist die Flur durch Einzelbäume, Baumreihen, Alleen nd kleinere Streuobstbestände gegliedert.

Das Gewässersystem ist auf die Lahn ausgerichtet. Besonders markant ist das Tal des Mühlbachs, der hier stark mäandriert, mit abschnittsweise felsigen Schluchten, Fels- und Trockenvegetation, Gesteinshaldenwäldern und flächig erhaltenen Niederwäldern. Die Bäche des Landschaftsraums sind überwiegend in naturnahem Zustand.

Die Landschaft ist gering durch kleine, bäuerlich geprägte Dörfer besiedelt. Kulturgeschichtlich bedeutsam sind abschnittsweise erhaltene Reste des römischen Limes zwischen Schweighausen und Becheln.
Ruppelsbachtal, im Hintergrund Burg Nassau B. Ullrich