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Großlandschaft Haardtgebirge
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Waldreiche Mosaiklandschaft
170.00 Otterberger Wald
Der Otterberger Wald stellt den nordwestlichen Randbereich des Pfälzer Waldes zum Nordpfälzer Bergland dar. Östlich schließt die Sembacher Platte an. Somit ist er auf drei Seiten von Offenland umgeben. Im Süden schließt das Kaiserslauterer Becken an, das den Gebirgscharakter des Pfälzer Waldes unterbricht, aber über den bewaldeten Ostteil die Verbindung zwischen den Waldgebieten herstellt.
Blick über den Otterberger Wald beim Münchschwanderhof B. Ullrich
Die Kuppen des Landschaftsraums erreichen meistenteils 350 bis 380 m ü.NN, am Nordrand bis 420 m ü.NN (Heidenkopf). Der Landschaftsraum ist zu drei Vierteln bewaldet. Er wird durch zahlreiche Wiesentälchen gegliedert, die nicht selten von Feucht- und Nasswiesen eingenommen werden. Auffällig ist die Vielzahl an Fischteichen, die sich besonders im Ostteil häufen und kettenartig aneinander reihen.

Im Südwesten bilden die Täler einen spinnenförmigen Knoten, in dem das Städtchen Otterberg entstand. Blickfänge sind das Kloster Otterberg und die Dachlandschaft der Altstadt. Außerhalb der Täler konzentriert sich Offenland auf die Rodungsinseln auf den Höhen und Flachhängen in der Umgebung von Otterberg und einigen Weilern und Höfen, die überwiegend ackerbaulich genutzt sind. Im Umfeld der Siedlungen sowie an Talhängen werden sie durch Streuobstwiesen gegliedert. Einen Sonderfall stellt die Mehlinger Heide im Südwesten des Gebietes auf einem ehemaligen Panzerübungsgelände dar (vgl. hierzu 170.01).
Quellgebiet mit Bruchwald B. Ullrich